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By Wolfgang Essbach

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Er beschreibt die häufigsten Operationen, gibt dazu viele Tipps und nennt information zum praktischen Vorgehen. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen die beschriebenen Methoden. Grundlagen der Gefäßdiagnostik und Wissenswertes zur medikamentösen Therapie runden das Werk ab. Das Buch profitiert von der großen Erfahrung des Autors in Gefäßsprechstunde und Ultraschalldiagnostik sowie seiner langjährigen operativen Tätigkeit.

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Elektronische Partizipation: Digitale Moglichkeiten – Erklarungsfaktoren – Instrumente

Welche Faktoren beeinflussen die Quantität und Qualität von elektronischen Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten? Die examine von Frank Kuhn konzentriert sich auf digitale Angebote im Rahmen kommunaler web content in Baden-Württemberg. Neben den Einstellungen der Entscheidungsträger in den Gemeinden untersucht er mögliche weitere Einflussfaktoren auf das digitale Angebot wie zum Beispiel Strategie oder Kommunengröße.

Gute Schulen in schlechter Gesellschaft

Schulische Arbeit in ‚Brennpunkten’, in Stadtteilen mit ‚besonderen Belastungen’ oder ‚Entwicklungsbedarf’ stellt eine Herausforderung für die pädagogisch-praktische, die politische und die pädagogisch-wissenschaftliche Perspektive dar. Von besonderem Interesse sind Schulen, die Problembelastungen als konkrete Aufgaben ihrer pädagogischen Arbeit definieren: Schulen, die sowohl eine gute Schulatmosphäre schaffen als auch Schulerfolg für ihre Schüler und Schülerinnen ermöglichen.

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Offensichtlich handelt es sich bei Diskussionen um Interaktionen von Individuen, deren Meinungen, Anschauungen, Ideen aus der sozialen Interaktion entspringen und in ihr abgeändert werden. Meine Frage hat nicht allein einen Grund in mir, sondern ebenso einen Grund im anderen, den ich frage. Meine Antwort bezieht sich zwar auf die Frage des anderen, aber ebenso antworte ich mir selbst, indem ich die Frage des anderen meinem Grund zuführe. Reziprok gehe ich davon aus, daß es sich beim anderen ebenso verhält.

Die Instanz >Natur der Sache< hätte, würde sie anerkannt, dies Privileg. Auf der anderen Seite wäre der Dialog gefährdet, wenn ich in der Hauptsache annehmen müßte, die Bedeutungen, die mein Gesprächspartner Gegenständen gibt, resultierten aus einer im Kern unauflösbaren fetischistischen Liebe, die er ihnen entgegenbringt, einem Strom von Affekten, der mir den Eindruck vermittelte, über diese oder jene Gegenstände läßt er weder mit mir noch mit sich reden. Der interaktionistische Zugang zum Phänomen einer diskutierenden Gruppe hat dort seine Stärke, wo es darum geht, den Blick auf den Austausch von Auffassungen und Ideen zu richten.

Man könnte auch daran denken, daß der interaktionistische Zugang auf bestimmte Gefährdungen des Dialogs sich bezieht, wenn er sich so abgrenzt. Denn eine Gefährdung des Dialogs wäre es, wenn eine privilegierte Instanz mitspräche, deren Privileg es wäre, das >letzte Wort< zu haben. Die Instanz >Natur der Sache< hätte, würde sie anerkannt, dies Privileg. Auf der anderen Seite wäre der Dialog gefährdet, wenn ich in der Hauptsache annehmen müßte, die Bedeutungen, die mein Gesprächspartner Gegenständen gibt, resultierten aus einer im Kern unauflösbaren fetischistischen Liebe, die er ihnen entgegenbringt, einem Strom von Affekten, der mir den Eindruck vermittelte, über diese oder jene Gegenstände läßt er weder mit mir noch mit sich reden.

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