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By Professor Dr. Edward S. Golub (auth.)

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Er injizierte den Hiihnem O-Antigen von S. typhimurium und wollte danach den Antikorper-Titer im Serum bestimmen. Sechs der Vogel starben sofort nach der Injektion. Drei iiberlebten, aber zu unserem Erstaunen zeigten ihre Seren bei Zugabe des homologen Antigens keine Agglutination. Die KennNummem der Vogel wurden in den Versuchsprotokollen iiberpriift, und es stellte sich heraus, daB aile kiirzlich bursektomiert worden waren. Offenbar waren unsere Beobachtungen auf das Fehlen der Bursa zuriickzufiihren, denn die normalen Vogel reagierten auf die Injektion mit der Produktion von normalen Antikorper-Titem.

Die Expression yon Thy 1 ist das entscheidende Kriterium, urn eine Zelle als yom Thymus abstammenden 49 Lymphozyten zu identifizieren. Obwohl Thy 1 nicht auf B-Zellen vorkommt und als Marker fUr T-Zellen dient, ist es kein organspezifisches Antigen, da es auch auf Gehirnzellen, gewissen epidermalen Zellen und in vitrokultivierten Fibroblasten nachweisbar ist. Man kann deshalb auch ein Heteroantiserum gegen Thy 1 erzeugen, indem man Kaninchen mit Maushirn immunisiert. Dieses Heteroantiserum gegen Thy 1 verhalt sich in vieler Hinsieht wie ein allogenes anti-Thy1-Serum.

AIle Stamme besitzenjeweils ein AIlel von Lyl, Ly2 und Ly3. 1. Ly 1 wird durch ein Gen auf Chromosom 19 kodiert, die Gene fUr Ly2 und Ly3liegen in enger Nachbarschaft aufChromosom 6. Wahrend in der Gesamtpopulation der Thymozyten einer bestimmten Maus die entspre- 50 chenden allelen Formen nachweisbar sind, liegt die besondere Bedeutung der Ly-Antigene darin, daB unterschiedliche funktionelle Gruppen von TZellen nur bestimmte Ly-Antigene exprimieren. Bei der CTL kommt es zu einer Kooperation zwischen Ly 1+-Zellen und Ly2 +,3 +-Zellen (siehe Kapitel 4).

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